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1010 Wien

21.05.2021

Das war die Goldene Note 2021

 

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Als glanzvolle Hauptabend-TV-Show ging am 21. Mai das große Finale des jährlichen Klassik-Musikförderpreises „Goldene Note“ in ORF 2 erfolgreich über die Bühne. Bis zu 558.000 Zuseherinnen und Zuseher wollten die von Thomas Gottschalk moderierte Sendung nicht verpassen, in der die herausragendsten jungen Talente für Klavier, Cello und Violine mit dem von Leona König, Obfrau des Internationalen Musikvereins zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF), initiierten Preis ausgezeichnet wurden. 

Vier Gewinner/innen aus Wien, Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark

Die „Goldene Note“ in der Kategorie Klavier ging an den 13-jährigen Elias Keller aus Weißenstein/Kärnten. Er überzeugte die Jury mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Piano Concerto No. 1“. Bei seinen Gewinnerauftritt begleitete der junge Pianist Elīna Garanča zur berühmten Arie „L'amour est un oiseau rebelle“ aus Georges Bizets Opernklassiker „Carmen“.

In der Kategorie Violine konnte Hristina Panova aus Wien, ebenfalls 13 Jahre alt, mit Johannes Brahms’ Stück „Ungarischer Tanz No. 5“ punkten. Bei ihrem Siegerauftritt spielte die Nachwuchsgeigerin gemeinsam mit Ekaterina Frolova einen Auszug aus Johann Sebastian Bachs Konzert für zwei Violinen in d-Moll (BWV 1043).

Die „Goldene Note“ für die beeindruckendste Cello-Darbietung ging an die aus Linz stammende siebenjährige Kanon Huang, die die Jury mit Camille Saint-Saëns’ „Der Schwan“ bezauberte. Ihren Finalauftritt absolvierte sie gemeinsam mit Andreas Schager, der aus Franz Lehárs Operette „Giuditta“ die Arie „Freunde, das Leben ist lebenswert“ darbot.

Über den erstmals vergebenen Publikumspreis konnte sich ein weiterer Cellist freuen: der Grazer Elvis Herndl (15), der im Rahmen der TV-Gala Nikolai Rimsky-Korsakovs „Hummelflug“ spielte.

Alle Fotos (c)ORF/Thomas Jantzen